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November 2022

Energie, Inflation und die Wintersaison? 22/23

Branchen News | Energie, Inflation und die Wintersaison 22/23

Waren zwei Jahre Corona nicht genug? Nein, nach einer historisch einmaligen Pandemie haben wir nun mit einer Energiekrise und massiver Inflation zu kämpfen. Nach einer vielerorts erfolgreichen Sommersaison steht in vielen Betrieben die Wintersaison vor der Tür. Eine Wintersaison mit vielen Fragezeichen und Unsicherheiten. Wie kann man sich am besten darauf vorbereiten? DATEN! Und genau solche stellt Smart Host der Branche periodisch und kostenfrei zur Verfügung.


"Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten gewinnt man spürbar mehr Planungssicherheit mit relevanten Daten. Und genau diese Daten wollen wir der Branche zur Verfügung stellen.“

Julian Leitner, Gründer von Smart Host.


Im ersten Teil dieser Serie wollen wir uns die aktuelle Buchungssituation genauer anschauen. Im Detail betrachten wir, wie die Branche aktuell für den kommenden Winter gebucht ist. Die Wintersaison 22/23 vergleichen wir mit der vergangenen Wintersaison 21/22 und der letzten Wintersaison vor Corona, 19/20. Als Grundlage dienen uns über 300 ausgewählte Ferienhotels im 4 und 5 Sterne-Segment aus dem gesamten DACH Raum (inkl. Südtirol).

Viel Spaß beim Studieren!

Diagramm: wie lese ich die Daten?

In diesen Graphen stellen wir die Buchungssituation ab dem 1.11.2022 mit Stichtag 16.11.2022 dar. Wir zeigen in Prozent welcher Teil der Gesamtkapazität an Zimmern bereits verkauft ist. Für den Zeitraum zwischen 1. und 16. November die tatsächliche Auslastung, für den Zeitraum ab dem 16. November welcher Prozentsatz der Gesamtzimmer bereits gebucht ist.

Ein Beispiel: in der ersten Novemberwoche lag die Gesamtauslastung bei ungefähr 60 Prozent. Die zweite Dezemberwoche ist zum Stand 16. November am Wochenende bereits zu gut 60 Prozent verkauft, unter der Woche zwischen 30 und 60 Prozent.

22/23 vs. 21/22: vieeeel besser

Eines vorweg: der aktuelle Winter ist bereits relativ gut gebucht.

Bis zu Weihnachten sind insbesondere die Wochenenden bereits sehr gut ausgelastet,  im Vergleich zu 21/22 um bis zu Faktor 3 besser. Auch über die traditionell stärkste Weihnachts- und Silvesterzeit sind bereits über 90 Prozent der Betten verkauft, während es letztes Jahr zu diesem Zeitpunkt erst gut 70 Prozent waren. Luft nach oben gibt es noch für den zweiten Teil des Winters, Januar und Februar, auch wenn dieser im Vergleich zum letzten Jahr bereits fast doppelt so gut verkauft ist. Lediglich der März ist noch recht schwach gebucht. Sind wir also wieder auf dem Vor-Corona-Niveau?

22/23 vs. 19/20: noch nicht ganz auf Vor-Corona-Niveau

Auch wenn wir inzwischen ziemlich nah dran sind, sind wir auch aktuell noch nicht auf Vor-Corona-Niveau. Zwar ist die Zeit bis zu Weihnachten hin diese Saison besser gebucht als 19/20, ab Weihnachten aber spüren wir den Unterschied zwischen der Zeit vor der Pandemie und nach der Pandemie. Von Silvester angefangen war 19/20 zum Stand Mitte November im Schnitt um die 10 Prozent besser gebucht als 22/23 heute ist.

Wir hoffen sehr mit diesem Einblick ein besseres Gefühl für die kommende Wintersaison vermittelt zu haben. Kurz vor Weihnachten werden wir unsere Buchungsbetrachtung noch einmal aktualisieren. Und was kommt als nächstes? Haben Sie ein Gefühl dafür, wie sich die Preise entwickelt haben?

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