Hotelangebote, die Gäste annehmen: So wirkt euer Angebot moderner als ein PDF

Als Angebotswebseite mit Bildern, Gesamtpreis, wenigen Varianten und Online-Annahme, wie im Angebotsmanager des Hotel-CRMs Smart Host.

Smiling woman with curly hair tied up wearing a gray top and gold chain necklace in a bright indoor setting.
Carolina Bartels
Head of Marketing
Gästekommunikation

Updated:

13.10.2026

Kurz gesagt: Hotelangebote wirken ansprechender, wenn der Gast sie wie eine kleine Webseite öffnet: mit Bildern der angebotenen Zimmer, dem Gesamtpreis auf einen Blick, zwei oder drei klaren Varianten und einem Button zum Annehmen. Bei Kurzaufenthalten reicht eine knappe Version. Ein PDF-Anhang muss der Gast erst öffnen, durchlesen und per Mail beantworten.

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Warum wirkt die E-Mail mit PDF-Anhang veraltet?

In vielen Hotels läuft ein Angebot noch so: Text in die Mail, Details als PDF in den Anhang, Antwort per Mail. Das funktioniert, aber es macht dem Gast Arbeit. Er lädt die Datei herunter, scrollt auf dem Smartphone durch eine Seite, die für A4 gebaut ist, und sucht den Preis.

Hoteliers beschreiben uns das Problem selbst. Ein Haus fand seine PDF-Angebote zu textlastig: Jüngere Gäste wollen Fotos und den Gesamtpreis sofort sehen. Ein anderes sagte: "Vieles geht nur mit einer einfachen E-Mail und PDF-Anhang raus", und will digitaler und moderner werden.

Das Angebot ist oft der erste ausführliche Kontakt mit eurem Haus. Es entscheidet mit darüber, ob der Gast bei euch bucht oder beim Hotel, bei dem er parallel angefragt hat.

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Was gehört in ein gutes Hotelangebot?

  • Persönlicher Einstieg: ein Satz, der die Anfrage aufgreift, zum Beispiel den Anlass der Reise.
  • Bilder des angebotenen Zimmers: das konkrete Zimmer, das ihr anbietet.
  • Gesamtpreis auf einen Blick: mit allen Pflichtleistungen, damit der Gast nicht selbst rechnen muss.
  • Zwei oder drei Varianten: etwa zwei Zimmerkategorien oder mit und ohne Halbpension.
  • Was inklusive ist: Verpflegung, Wellness, Parkplatz, kurz und als Liste.
  • Bedingungen in Kurzform: Stornierung, Anzahlung, Gültigkeit des Angebots.
  • Ein klarer nächster Schritt: ein Button, mit dem der Gast das Angebot annimmt.
  • Eine Ansprechperson: Name und Telefonnummer für Rückfragen.

Weitere Tipps für den Inhalt findet ihr in unseren 8 Tipps zum Erstellen überzeugender Angebote.

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PDF, Text-Mail oder Angebotswebseite: Was passt wann?

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Die Text-Mail hat ihren Platz bei sehr einfachen Anfragen, etwa einer Nacht für einen Stammgast, der euer Haus kennt. Für alle anderen Anfragen ist die Angebotswebseite die gästefreundlichere Form.

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Wie viel Information ist bei Kurzaufenthalten zu viel?

Eine berechtigte Sorge: Wer für zwei Nächte anfragt, will keinen Hausprospekt lesen. Die Lösung ist eine knappe Version desselben Formats:

  • eine Variante, höchstens zwei
  • zwei oder drei Bilder des Zimmers
  • Gesamtpreis und was inklusive ist
  • Button zum Annehmen

Ausführliche Informationen zu Spa, Restaurant und Umgebung könnt ihr weiter unten oder ausklappbar anbieten. Wer mehr wissen will, scrollt. Wer schon entschieden hat, bucht oben.

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Wie sieht ein ansprechendes Angebot in der Praxis aus?

Ein Paar fragt für drei Nächte im Mai an und erwähnt den Hochzeitstag. Das Angebot öffnet mit einer Begrüßung, die den Anlass aufgreift. Darunter stehen zwei Varianten: das Doppelzimmer mit Seeblick und die Juniorsuite, jeweils mit zwei Bildern, Gesamtpreis für drei Nächte mit Halbpension und einer kurzen Liste der Inklusivleistungen. Ein Hinweis auf das Abendessen-Upgrade zum Hochzeitstag steht als Zusatzoption dabei. Unten folgen Stornobedingungen, die Gültigkeit des Angebots und der Name der Kollegin aus der Reservierung. Das Paar wählt eine Variante und nimmt mit einem Klick an.

Der Aufwand für euer Team ist dabei kaum größer als beim PDF, wenn Zimmerbeschreibungen, Bilder und Bedingungen als Bausteine bereitliegen. Neu formuliert wird nur der persönliche Einstieg. Gerade dieser Satz zeigt dem Gast, dass jemand seine Anfrage gelesen hat, und er hebt euer Angebot von den anderen ab, die der Gast parallel erhalten hat.

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Welche Fehler solltet ihr vermeiden?

  • Der Preis steht ganz unten: Der Gast sucht ihn zuerst.
  • Zu viele Varianten: Mehr als drei Optionen machen das Angebot unübersichtlich.
  • Bilder, die nicht passen: Zeigt das Zimmer, das ihr anbietet.
  • Kein Ablaufdatum: Ohne Gültigkeit fehlt der Anlass, sich zu entscheiden.
  • Kein Nachfassen: Gäste, die parallel anfragen, vergleichen mehrere Angebote. Eine freundliche Erinnerung nach ein paar Tagen bringt euer Angebot zurück ins Gedächtnis.

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Wie unterstützt Smart Host dabei?

Der Angebotsmanager im Hotel-CRM Smart Host erstellt Angebote als eigene Angebotswebseite. Gäste sehen mehrere Varianten, wählen eine aus und nehmen online an. Gäste, die noch nicht reagiert haben, erhalten automatisch eine Erinnerung. Wie ihr Angebote dabei aus Vorlagen erstellt und wiederkehrende Schritte abgebt, beschreiben wir im Artikel Angebotserstellung im Hotel automatisieren.

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Fazit

Ein ansprechendes Hotelangebot nimmt dem Gast Arbeit ab: Er sieht das Zimmer, den Preis und seine Optionen auf einen Blick und kann sofort zusagen. Eine Angebotswebseite leistet das besser als ein PDF-Anhang, besonders auf dem Smartphone. Bei Kurzaufenthalten bleibt das Format dasselbe, nur kürzer. Und der persönliche Satz zum Anlass der Reise bleibt eure Aufgabe.

Über die Autorin
Carolina Bartels ist Head of Marketing bei Smart Host. Sie entwickelt die Marketingstrategie, treibt Wachstum und Performance voran und gestaltet Branding, CRM und Partnerschaften.
Mit analytischem Blick und Begeisterung für neue Projekte sorgt sie dafür, dass Smart Host als Marke sichtbar, stark und erlebbar für Hotels wird.
Smiling woman with curly hair tied up wearing a gray top and gold chain necklace in a bright indoor setting.
Carolina Bartels
Head of Marketing

FAQs:

Was ist eine Angebotswebseite im Hotel?
Eine Angebotswebseite ist ein Hotelangebot, das der Gast über einen Link im Browser öffnet statt als PDF-Anhang. Sie zeigt Bilder, Varianten und Preise übersichtlich, ist auf dem Smartphone gut lesbar und enthält meist einen Button, mit dem der Gast das Angebot annimmt.
Sind PDF-Angebote im Hotel noch zeitgemäß?
PDF-Angebote funktionieren, machen dem Gast aber Arbeit: herunterladen, auf dem Smartphone lesen, per Mail antworten. Für Gäste, die mehrere Hotels vergleichen, ist ein Angebot, das sich direkt im Browser öffnet und mit einem Klick angenommen werden kann, bequemer.
Wie viele Varianten sollte ein Hotelangebot enthalten?
Zwei oder drei Varianten sind in der Regel übersichtlich, zum Beispiel zwei Zimmerkategorien oder unterschiedliche Verpflegung. Bei Kurzaufenthalten reichen eine oder zwei.
Was muss in einem Hotelangebot stehen?
Ein gutes Angebot enthält einen persönlichen Einstieg, Bilder des angebotenen Zimmers, den Gesamtpreis, die Inklusivleistungen, Storno- und Anzahlungsbedingungen, die Gültigkeit und einen klaren Weg zum Annehmen. Dazu eine Ansprechperson für Rückfragen.
Wie gestalte ich Angebote für Kurzaufenthalte?
Nutzt dasselbe Format in kurz: eine oder zwei Varianten, wenige Bilder, Gesamtpreis und Button zum Annehmen. Zusätzliche Informationen zu Haus und Umgebung stehen weiter unten für alle, die mehr wissen wollen.

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