
Hotels senken den OTA-Anteil, indem sie Gäste nach dem Aufenthalt selbst ansprechen. Smart Host bittet OTA-Gäste automatisch um ihre echte E-Mail.

Updated:
9.10.2026
Kurz gesagt: Ein Hotel senkt seinen OTA-Anteil am wirksamsten bei Gästen, die schon einmal da waren. Dafür braucht es drei Dinge: die eigene E-Mail-Adresse des Gastes mit Einwilligung für Newsletter, einen Grund, beim nächsten Mal direkt zu buchen, und regelmäßige Kommunikation nach dem Aufenthalt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz dürfen Hotels auf der eigenen Website günstigere Preise anbieten als auf Buchungsportalen.
Viele Hotels investieren in eine neue Website oder Booking Engine und sehen trotzdem kaum mehr Direktbuchungen. Der Grund liegt selten in der Technik. Ein Gast, der euch über Booking.com gefunden hat, sucht beim nächsten Mal oft wieder dort. Meldet sich euer Hotel nach der Abreise nicht, ist das Portal für ihn der naheliegende Weg.
Dazu kommt: Bei einer Portalbuchung bekommt ihr meist keine echte E-Mail-Adresse des Gastes. Über die Plattform könnt ihr Gästen laut Booking.com nur von der Buchung bis 7 Tage nach dem Check-out schreiben. Danach habt ihr keinen Kontakt mehr.
Die Website ist also wichtig, damit eine Direktbuchung reibungslos klappt. Damit der Gast überhaupt dorthin kommt, braucht es Kommunikation.
In allen drei DACH-Ländern dürft ihr auf eurer Website günstigere Preise anbieten als auf Booking.com:
Ihr müsst nicht zwingend den Preis senken. Ein Direktbuchungsvorteil kann auch ein Extra sein, das nur auf eurer Website oder bei Buchung per Telefon gilt.
Die beste Gelegenheit ist der Aufenthalt selbst. Der Gast ist bei euch, zufrieden und offen.
Achtet auf eine saubere Einwilligung. Für Werbe-Newsletter braucht ihr in der Regel eine ausdrückliche Zustimmung des Gastes.
Gäste buchen direkt, wenn sie dort etwas bekommen, das es auf dem Portal nicht gibt. Beispiele aus Ferienhotels:
Kommuniziert den Vorteil sichtbar: auf der Website, in der Bestätigungsmail und an der Rezeption.
Ein Gast, der einmal da war, ist euer wertvollster Kontakt. Mit Einwilligung könnt ihr ihn gezielt ansprechen:
So bucht der Gast beim nächsten Mal dort, wo er zuletzt von euch gehört hat: bei euch.
Schaut nicht nur auf den gesamten OTA-Anteil. Aussagekräftiger ist der Direktanteil bei wiederkehrenden Gästen. Wenn Gäste beim zweiten Aufenthalt häufiger direkt buchen als beim ersten, wirken eure Maßnahmen. Vergleicht dafür Erstgäste und Stammgäste getrennt und schaut euch die Entwicklung über mindestens eine Saison an.
Smart Host ist ein Hotel-CRM, das Gästedaten aus dem PMS in einem Gastprofil zusammenführt. Für OTA-Gäste gibt es eine automatische Kampagne, die Gäste von Booking.com, Expedia, HRS und Agoda nach dem Aufenthalt bittet, ihre richtige E-Mail-Adresse anzugeben. Für Stammgäste mit Newsletter-Einwilligung laufen automatisierte Kampagnen, etwa einige Wochen nach der Abreise oder zum Jahrestag des letzten Aufenthalts.
