
Ein Hotel zählt bestätigte Buchungen der Newsletter-Empfänger in einem festen Zeitraum nach Versand. Smart Host ordnet diese Buchungen automatisch zu.

Updated:
9.10.2026
Kurz gesagt: Ein Hotel misst den Umsatz eines Newsletters, indem es Buchungen den Empfängern zuordnet. Wer den Newsletter bekommen hat und innerhalb eines festgelegten Zeitraums nach dem Versand bucht, zählt zur Kampagne. Dafür braucht ihr vier Festlegungen: wie ihr Gast und Buchung verknüpft, wie lang das Zeitfenster ist, welcher Umsatz zählt und dass nur bestätigte Buchungen in die Rechnung kommen.
Öffnungs- und Klickraten zeigen, ob ein Newsletter gelesen wurde. Sie sagen wenig darüber, ob daraus eine Buchung entstanden ist. Viele Gäste lesen den Newsletter, klicken nichts an und rufen ein paar Tage später an der Rezeption an. Andere buchen über eure Website, öffnen dafür aber einen neuen Browser-Tab. In beiden Fällen sieht ein reines Klick-Tracking keine Buchung.
Ein Beispiel aus dem Hotelalltag: Ein Stammgast bekommt Anfang September euren Herbst-Newsletter mit einem Wanderangebot. Zehn Tage später ruft er an und bucht drei Nächte im Oktober. Im Newsletter-Tool steht bei ihm kein Klick. Trotzdem hat der Newsletter die Buchung ausgelöst.
Deshalb lohnt sich ein zweiter Blick: auf die Buchungen selbst.
Bevor ihr rechnet, definiert ihr die Regel. Zwei Fragen sind entscheidend:
Schreibt diese Regel einmal auf und ändert sie nicht von Kampagne zu Kampagne. Nur so könnt ihr Newsletter untereinander vergleichen.
Die Verknüpfung läuft über ein Merkmal, das im Newsletter-Verteiler und in der Buchung gleich ist. In der Praxis ist das meist die E-Mail-Adresse, besser noch ein Gastprofil, das mehrere Adressen eines Gastes zusammenführt.
Wichtig: Gäste von Buchungsportalen haben im PMS oft eine anonymisierte Adresse des Portals. Diese Gäste lassen sich dem Newsletter nicht zuordnen.
Hier entstehen die meisten Missverständnisse zwischen Marketing und Geschäftsführung. Legt fest:
Beide Varianten sind legitim. Entscheidend ist, dass alle im Haus dieselbe Zahl meinen.
Anfragen und Optionen sind noch kein Umsatz. Zählt deshalb Anfragen und bestätigte Buchungen getrennt und zieht Stornierungen ab. Ein Newsletter, der viele Anfragen, aber wenige Buchungen bringt, ist ein Signal, das Angebot oder den Preis zu prüfen.
Mit den Daten aus Schritt 1 bis 4 könnt ihr pro Kampagne rechnen:
Wer es genauer wissen will, schickt einen Newsletter bewusst nicht an eine kleine, zufällig ausgewählte Gruppe von Gästen. Bucht die Empfängergruppe deutlich häufiger als diese Vergleichsgruppe, ist der Effekt des Newsletters belegt.
Im Hotel-CRM von Smart Host müsst ihr diese Zuordnung nicht von Hand machen. Smart Host ordnet einer Kampagne Anfragen und Buchungen zu, die innerhalb eines festen Zeitraums nach dem Versand von den angeschriebenen Gästen kommen. Anfragen und Buchungen weist Smart Host getrennt aus, sodass ihr seht, was tatsächlich gebucht wurde.
