
Mit Gästen, die außerhalb der Schulferien reisen, passenden Angeboten und gezielter Ansprache aus den eigenen Daten, etwa mit dem Hotel-CRM Smart Host.

Updated:
13.10.2026
Kurz gesagt: Ein Ferienhotel füllt die Nebensaison mit Gästen, die ohnehin außerhalb der Schulferien reisen: Paare ohne schulpflichtige Kinder, Gäste mit Hund, Wanderer und Radfahrer sowie Stammgäste, die schon einmal im Frühling oder Herbst bei euch waren. Ihr findet diese Gäste in euren Reservierungsdaten, baut passende Angebote für sie und sprecht sie früh genug gezielt an.
In vielen Ferienregionen bestimmen die Schulferien die Hochsaison. Familien mit Schulkindern reisen dann, wenn sie dürfen, und in den Wochen dazwischen fehlt diese große Gruppe. Ein Hotelier beschrieb uns seine Lücken so: meist im Oktober und im April.
Oft trifft es nicht alle Zimmer gleich. Ein Hotelier mit Zimmern und Apartments erzählte uns, dass die Zimmer gut laufen, die Apartments in der Nebensaison aber schwer zu vermieten sind. Für solche Fälle lohnt es sich, Angebote auch je Zimmertyp zu planen.
Der schnellste Reflex ist ein Rabatt. Er füllt vielleicht ein Wochenende, kann eure Gäste aber daran gewöhnen, auf Preisaktionen zu warten. Nachhaltiger ist es, die Gäste zu finden, für die Frühling und Herbst die bessere Reisezeit sind.
Ihr müsst diese Gäste meist nicht neu gewinnen. Viele sind bereits in eurem PMS gespeichert. So geht ihr vor:
Ein gutes Nebensaison-Angebot gibt der Reisezeit einen Grund. Ein paar Beispiele aus Hotelsicht:
Prüft zusätzlich eure Regeln: Mindestaufenthalte und feste Anreisetage, die in der Hochsaison sinnvoll sind, verhindern in der Nebensaison oft Buchungen. Weitere Ideen findet ihr in unseren 10 Tipps gegen Lücken im Belegungsplan.
Früh genug, damit eure Gäste noch planen. Wie früh, hängt von eurem Haus ab. Schaut in euren Daten nach, wie viele Tage vor der Anreise eure Frühlings- und Herbstgäste gebucht haben, und plant den Versand davor.
Das Seehotel Wiesler im Schwarzwald informiert Gäste etwa ein halbes Jahr im Voraus über die kommende Saison. Laut Hotel buchen diese Gäste dadurch früher, und das Team gewinnt Zeit, um auf schwache Wochen zu reagieren. Mehr dazu lest ihr in der Case Study Seehotel Wiesler.
Schickt das Herbstangebot nicht an alle. Eine Familie, die seit Jahren im August mit drei Schulkindern anreist, kann im Oktober nicht kommen. Für diese Familie ist die Mail unnötig, und unnötige Mails führen zu Abmeldungen.
Im Seehotel Wiesler bekommen Gäste, die nie im Winter buchen, keine Winter-Newsletter. Dieses Prinzip lässt sich auf jede Saison übertragen: Wer das Angebot nutzen kann, bekommt es. Persönlich wird die Mail, wenn ihr an den letzten Aufenthalt anknüpft, zum Beispiel mit "Ihr wart im letzten Herbst bei uns".
Vergleicht die Auslastung in euren Zielmonaten mit dem Vorjahr und zählt die Buchungen, die direkt auf eure Kampagne folgen. Wie ihr einem Newsletter Buchungen und Umsatz zuordnet, zeigen wir im Artikel Welche Buchungen bringt euer Hotel-Newsletter?
Im Hotel-CRM Smart Host könnt ihr Empfänger für Kampagnen unter anderem nach Anreisemonat, Reiseart (zum Beispiel Paar oder Familie), Buchungsverhalten (zum Beispiel Frühbucher oder spontane Bucher) und Merkmalen aus dem PMS filtern. So erreicht euer Herbstangebot gezielt die Gäste, die schon im Herbst bei euch waren.
Die Nebensaison füllt sich selten mit denselben Gästen wie die Hochsaison. Paare, Gäste mit Hund, Aktivurlauber und Stammgäste mit Herbst- oder Frühlings-Historie sind die naheliegenden Zielgruppen, und viele von ihnen kennt ihr bereits. Wer diese Gäste in den eigenen Daten findet, ihnen ein Angebot mit echtem Anlass macht und früh genug schreibt, braucht den Rabatt seltener.
